
Ausdauer für den Umsturz: Der Putschismus der „Neuen Rechten“ und antifaschistische Gegenwehr
Vortrag und Diskussion mit Lukas Wanke
Die „Neue Rechte“ ist ganz schön alt: Schon in den 1960er-Jahren taucht der Begriff auf und bezeichnete unter anderem die heute offen neonazistische NPD (aktuell: „Die Heimat“). Aber schon in der Weimarer Republik war es für faschistische Kräfte relevant, möglichst „neu“ zu sein.
Das liegt daran, dass es nicht etwa darum geht, eigene politische Inhalte durchzusetzen, sondern die Demokratie durch einen völkischen Umsturz zu beseitigen. Götz Kubitschek fordert etwa mit Blick darauf die „Beendigung der Party“. Daran wird seit Jahrzehnten gearbeitet und in der AfD als faschistische Sammlungspartei die Möglichkeit gesehen, endlich an Einfluss zu kommen und die Gesellschaft langfristig umzugestalten.
Das beschränkt sich nicht auf die Politik, sondern greift auf alle Lebensbereiche aus, die man in die Finger bekommt: Literatur, Sport, Erziehung, Bildung, Kultur und vieles mehr.
Im Vortrag wird das Phänomen beschrieben und argumentiert, dass es dagegen eine echte Brandmauer bräuchte, die aber nur von der antifaschistischen Zivilgesellschaft errichtet werden kann.