Aktion in Berlin

Stolpersteinverlegung für Bruno Schilter

Stolpersteinverlegung für Bruno Schilter
im Kampf gegen den Faschismus ermordet.

Am 1. August 1933 wurde der Antifaschist und Jungkommunist Bruno Schilter im SA-Keller „Keglerheim“ (heute Petersburger Straße 94) schwer misshandelt und anschließend an der „Schwarzen Brücke“ (Thaerstraße) mit fünf Kopfschüssen ermordet.

Am 22. Juni 2026 wurde vor der Richard-Sorge-Straße 16, dem ehemaligen Wohnort Bruno Schilters, ein Stolperstein verlegt. Mit dem Gedenken und einem kurzen Vortrag am 31. Juli 2026 wollen wir an sein Leben, seinen antifaschistischen Widerstand und seine Ermordung erinnern.

So wollen wir als Stadteilgruppen, die bereits in der Vergangenheit gedenkpolitische Veranstaltungen organisierten, verhindern, dass ein Antifaschist, der für seinen Kampf gegen den NS ermordet wurde, vergessen bleibt.

Mit dem Gedenken wollen wir auch auf eine Gegenwart aufmerksam machen, in der rechte und rechtsoffene Läden und Räume eine Bedrohung für Antifaschist*innen und alle Menschen sind, die nicht in das rechte Weltbild passen. Auch in Friedrichshain und Umgebung kommt es immer wieder zu rassistischen, queer- und frauenfeindlichen sowie antisemitischen Vorfällen.

Wir wollen aber auf der Kundgebung auch an den jahrelangen antifaschistischen Widerstand erinnern, der beispielsweise dafür sorgte, das ein Thor-Steinar-Laden nahe dem Ort, an dem Bruno Schilter misshandelt wurde, nach kurzer Zeit schließen musste.

Erinnern heißt Kämpfen!

Stadt:

Datum

31.07.2026
Abgelaufen!

Uhrzeit

18:00

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Arten

Event

Standort

Berlin, Richard-Sorge-Straße 16
Richard-Sorge-Straße 16, 10249 Berlin

Bundesland

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