In den letzten Jahren haben extrem rechte Positionen eine alarmierende Normalisierung erfahren. Wie gefährlich diese Entwicklung ist, zeigen nicht nur die tätlichen Angriffe auf Politiker*innen, die in den letzten Wochen breite Aufmerksamkeit erfahren haben. Auch die Situation von geflüchteten Menschen, von Sinti* und Roma* sowie Jüdinnen und Juden und anderen Gruppen hat sich verschärft. Ihr Alltag ist in vielen Fällen durch akute Bedrohungen geprägt.

Um dem rechten Vormarsch auf lokaler Ebene und im Alltag etwas entgegenzusetzen, ist zivilgesellschaftliches Engagement unabdingbar. Sich für Demokratie und Vielfalt einzusetzen, ist dabei oft alles andere als leicht, gerade wenn Unterstützung fehlt. Mit welchen Herausforderungen sehen sich Engagierte in Regionen konfrontiert, in denen die extreme Rechte besonders stark ist? Welche Möglichkeiten gibt es, Solidarität praktisch werden zu lassen und die demokratische Zivilgesellschaft zu stärken? Und welche Rolle kommt staatlichen Stellen bei der Verteidigung der Demokratie, auf kommunaler Ebene, im Land und im Bund?

Engagierte der Zivilgesellschaft kommen zu diesen Fragen am 19. Juni in Cottbus ins Gespräch mit Beauftragten der Bundesregierung für die Interessen jener, die von Diskriminierung und rechter Hetze betroffen sind.

Ein Podiumsgespräch mit:

* Mehmet Daimagüler, Beauftragter der Bundesregierung gegen Antiziganismus und für das Leben der Sinti und Roma in Deutschland
* Jürgen Dusel, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen
* Birgit Gericke, Aktionsbündnis gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Rassismus
* Katharina König, Unteilbar Südbrandenburg

Eine Veranstaltung vom Beauftragten der Bundesregierung gegen Antiziganismus und für das Leben der Sinti und Roma in Deutschland und dem Aktionsbündnis gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Rassismus.

 

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtenden Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.