#saytheirnames

Demokratie verteidigen

Vor zwei Wochen fand in Jena die größte Demo seit mindestens 15 Jahren statt. Jena hat gezeigt, dass Rassismus hier keinen Platz hat. Dass so viele Menschen auf die Straße gegangen sind, ist Folge der breiten gesellschaftlichen Unterstützung durch zahlreiche Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft und der Zivilgesellschaft, die zu der Demo mobilisiert haben. Dafür wollen wir uns bedanken.
Ausgelöst durch die zahllosen Proteste in ganz Deutschland, kam die Hoffnung auf, den rassistischen Deportationsplänen Einhalt zu gebieten. Das war ein Trugschluss. Am Mittwoch fand im Thüringer Landtag auf Antrag der AFD eine aktuelle Stunde mit dem Thema „Remigration aus Thüringen starten anstatt verteufeln“ statt. Wer sich fragt, was das bedeutet, findet die Antwort bei Björn Höcke. Am 12.12.23 sagte er in Gera, vor einem Deutschland, aus dem zwanzig bis dreißig Prozent der Menschen entfernt wurden, habe er keine Angst.

Das werden wir nicht erlauben. Als Teil des Jenaer Bündnisses für Weltoffenheit und Demokratie wollen wir am Samstag um 13 Uhr wieder auf die Straße gehen, um ein Zeichen nach Erfurt zu senden. Niemand wird aus Thüringen oder von sonstwo deportiert.

Stadt:

Datum

03.02.2024
Abgelaufen!

Uhrzeit

13:00

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Art

Demo

Standort

Jena, Stadtkirche
Kirchpl. 1, 07743 Jena
Bundesland
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