
Gedenken an die Opfer des Faschismus
Gedenkveranstaltung zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus
81 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz-Birkenau erinnern wir an die Millionen Menschen, die unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft entrechtet, verfolgt und ermordet wurden. Ihr Leid darf niemals vergessen werden.
Auch in Schleswig gab es zahlreiche Opfer. So wurden am 14. September 1944 über 700 Patient*innen in die Tötungsanstalt Meseritz-Obrawalde deportiert.
Im nationalsozialistischen sog. Euthanasie-Programm wurden mutmaßlich 200.000 bis 300.000 Menschen mit Behinderung ermordet.
Erinnern heißt handeln.
Die Erinnerung mahnt uns, wachsam zu sein und Verantwortung zu übernehmen – für Demokratie, Menschenwürde und ein friedliches Miteinander. Gerade in einer Zeit, in der Rechtsextremismus, Rassismus, Ableismus, Antisemitismus, Queerfeindlichkeit und Intoleranz wieder zunehmen und universelle Menschenrechte durch Regierungen gebeugt und verhandelt werden, ist dies wichtiger denn je.
Nie wieder ist Jetzt!