
In Trauer und Solidarität mit den Betroffenen queerfeindlicher Gewalt beim CSD Berlin und darüber hinaus
Wir rufen auf zur Teilnahme an der Kundgebung am 27.07. von 17:30-18:30 Uhr am Willy-Brandt-Platz: In Trauer und Solidarität mit den Betroffenen queerfeindlicher Gewalt beim CSD Berlin und darüber hinaus
Wir trauern gemeinsam und stehen zusammen – über Grenzen hinaus!
Am Samstag gab es einen Angriff auf dem CSD Berlin, bei dem ein Mensch getötet und mehrere Menschen, zum Teil lebensbedrohlich, verletzt wurden. Wir sind in Gedanken bei den Opfern und den Angehörigen. Wir trauern gemeinsam als Community und solidarisieren uns über Grenzen hinaus. Queerfeindlichkeit ist kein „importiertes Problem“, sondern tief in rechten, nationalistischen und fundamentalistischen Ideologien verankert, die in unserer Gesellschaft gerade wieder stärker werden. Vor allem queere Menschen, die Rassismus erleben, sind derzeit besonders aufgrund rassistischer Politik bedroht und durch Angriffe betroffen. Wir stellen uns entschieden gegen jede rechte Vereinnahmung, in der Queerfeindlichkeit als das Problem der „Anderen“ gerahmt wird. Denn wir erleben momentan, wie queere Rechte immer weiter angegriffen und zurückgedrängt werden. Gerade erst hat die Bundesregierung beschlossen, die Gelder für die queere Jugendorganisation Lambda zu streichen und somit den Schutz queerer Jugendliche zu gefährden. Wir solidarisieren uns in einem gemeinsamen intersektionalen Kampf – Queeres Leben braucht Verbündete. Auf Hass und Hetze antworten wir mit mehr Zusammenhalt und Solidarität. Queere Sichtbarkeit braucht konsequenten Schutz auf allen Ebenen – rechtlich, zivilgesellschaftlich und politisch.