#saytheirnames

Jugend gegen Rechts

Für eine Zukunft ohne Angst!

Über einen Monat ist es her, dass das Correctiv Kollektiv eine Recherche über die Pläne von AfD Politikern, rechten Intellektuellen, Wirtschaftsvertretern und Mitgliedern der CDU von geplanten Massenabschiebungen von Menschen mit Migrationsgeschichte  veröffentlichte und damit eine gigantische Protestwelle lostrat.

Auch in Hannover gab es Proteste an denen sich zehntausende Menschen beteiligten und für den Erhalt der Demokratie demonstrierten.

Wir müssen uns von der Illusion verabschieden, dass in dieser Demokratie alles gut ist und es erst schlimm wird, wenn die AfD an der Macht ist. Um ihre Forderungen durchzusetzen braucht sie keine Regierungsbeteiligung. Allein mit ihren Forderungen verschiebt sie Stück für Stück den Diskurs nach rechts und treibt nicht nur die Regierungsparteien vor sich her.

Wenn Olaf Scholz sagt, dass endlich im großen Stil abgeschoben werden soll, unterscheidet es sich nur in der Wortwahl von der, durch Martin Sellner geforderten „Remigration“.

Schon jetzt spüren wir ein gesellschaftliches Klima, in dem wir um die Sicherheit unserer Freund*innen, Kolleg*innen und Familien fürchten müssen. Rechte Schmierereien, rassistische Memes in Chatgruppen, Bedrohungen im Internet und auf der Straße oder direkte körperliche Angriffe. Attacken auf Synagogen und Moscheen. Schlimmstenfalls rechte Anschläge und Morde wie in München, Halle, Hanau oder Celle.

Willkürliche Polizeikontrollen. Abschiebungen unserer Freund*innen und Familien. Der Entzug oder Verweigerung eines sicheren Aufenthaltstatus in diesem Land.

All das macht uns Angst.

Wie würde es erst aussehen, wenn die AfD noch mehr politische Macht bekommt?

Die Jugend spielt in den Plänen der Rechten eine zentrale Rolle. Sie haben erkannt, dass wir die Zukunft sind und versuchen unsere Köpfe zu erobern und unterdrücken unseren Drang nach Freiheit. Sie drängen uns in Rollenbilder wie den soldatischen Mann und die fürsorgende Hausfrau. Auch wird in uns eine günstige Arbeitskraft gesehen, die man nach belieben ausbeuten, austauschen oder gar an der Kriegsfront sterben lassen kann.

Wir wollen nicht, dass eine menschenverachtende Partei, wie die AfD oder irgendwer sonst über uns bestimmt. Wir wollen über uns selber bestimmen!

Deshalb rufen wir alle Jugendlichen auf mit uns auf die Straße zu gehen.

Für eine Zukunft ohne Angst! Gegen den rassistischen Normalzustand und alle, die diesen verschärfen!

Stadt:

Datum

11.03.2024
Abgelaufen!

Uhrzeit

18:00

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Quelle

Art

Demo

Standort

Hannover, am Steintor
am Steintor, 30169 Hannover
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